Die Wasserqualität
Wir alle sind auf unverfälschtes, reines Trinkwasser angewiesen. Wenn wir heute mit dieser Ressource verantwortungsvoll umgehen, werden auch künftige Generationen ausreichend gute Wasservorräte zur Verfügung haben. Wasserschutzgebiete sind wichtige Instrumente, um Gefahren für das Grundwasser zu vermeiden und Wasservorkommen zu sichern. Die technischen Möglichkeiten der Aufbereitung und Desinfektion von Wasser dienen dem Qualitätserhalt beim Transport oder machen eine Nutzung bei zu hohen natürlichen Inhaltsstoffen erst möglich (z. B. bei einem zu großen Härtegrad durch kalkartige Verbindungen).
Die Menzlesmühle verfügt beim Eigenwasser über kurze Wege und Zeiten beim Transport. Die Desinfektion kann deshalb an der Untergrenze betrieben werden. Eine Wasseraufbereitung ist beim weichen Wasser aus dem Stubensandstein nicht erforderlich. Die gute Wasserqualität ist auch auf die Gewinnung aus gut abgeschirmten Tiefbrunnen zurückzuführen, denen ein hoher Anteil Tiefenwasser entnommen wird. Die Quellen haben ein Einzugsgebiet mit einer sehr intakten Umwelt, die umfassende Speicher- und Filterfunktionen aufweist.
Trinkwasser gilt als das am besten untersuchte Lebensmittel. Ein guter Instandhaltungszustand und, wo erforderlich, eine Desinfektion ergeben zusammen mit kontinuierlichen Untersuchungen und der behördlichen Überwachung die Sicherheit, dauerhaft einwandfreies Trinkwasser an die Verbraucher abgeben zu können.